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Ein Denkanstoss:
ich bin ein eifernder gott
liebe eifert nicht
Das ist Ihr Glaube. Sie kennen Eifersucht nicht?
Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Gott ist die Liebe. Liebe setzt Gerechtigkeit voraus. Gott ist gerecht. Das Leben ist gerecht.
Die Liebe Gottes ist erkennbar daran, daß es uns noch gibt, trotz unser bereits nicht mehr überschaubaren Frevel UND daran, daß Er Seinen monogenen Sohn am Kreuz für uns opferte, die wir es offensichtlich nicht wert sind, wohl immer weniger, wie mir scheint.
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Gedanken dazu:
Liebe eifert?
1. Korinther 13, 4 (Das hohelied der liebe)
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht,
Eifersucht?
Ich denke zunächst muss man zwischen der (meist monogamen) Liebe zwischen Mann und Frau und der (hoffentlich nicht monogamen) Liebe zum Nächsten unterscheiden. Ich denke, wenn in der Bibel die Rede von Liebe ist, so ist in den allermeisten Fällen von Nächstenliebe die Rede (Vom hohelied salomos mal abgesehen, da geht es definitv ums pimpern ;)
Eifersucht taucht für mich nur in der Liebe zwischen Mann und Frau auf, die Nächstenliebe kennt für mich keine Eifersucht. (rofl das muss man sich mal vorstellen: "die drecksau hat *meinem* nächsten geholfen!")
Ich denke, die Liebe, um die es im Hohelied der Liebe geht ist "carita" was doch irgendwie vom selben wortstamm wie aufopferung herkommt. Eifersucht hat nichts mit aufopferung zu tun. Eifersucht ist egoistisch. "Mir nimmt jemand die Frau weg, Ob mein Mädel vielleicht mit demjenigen glücklicher ist, interessiert mich nicht. Aufopferung kennt Leidenschaft aber niemals Eifersucht. Aufopferung freut sich über "Konkurenz".
Die "Liebe" Gottes im alten testament allerdings kennt sowohl Eifersucht und sogar Vergeltung aus Eifersucht. Das ist bemerkenswert. Kennt doch eigentlich noch nicht mal die menschliche Eifersucht Vergeltung. (oder?!) Ich denke, wenn ich Vergeltung üben möchte liebe ich nicht mehr und brauch auch nicht eifersüchtig zu sein. Wenn aus eifersucht vergeltung wird dann ist hass im spiel.
Wie wird die Eifersucht gottes auf Götzen im neuen Testament behandelt? Immer noch mit Strafe und Vergeltung? Zumindest einen Hinweis dazu gibt mir Epheserbrief 4,30: Betrübt nicht den heiligen Geist. Ich denke Gott ist traurig, wenn wir Götzen verfallen. Aber auch nicht um seines willen sondern um unseret willen.
AT: Liebe -> Selbstliebe -> Egoismus -> eifersucht -> Strafe
NT: Liebe -> Aufopferung ?->? eifersucht -> trauer
Wie man von Liebe im Sinne von Aufopferung zu Eifersucht kommt ist mir ein Rätsel...
Sündigen wir, missbrauchen wir die Aufopferung Gottes für uns. Das macht Gott traurig. Eifersucht hat für mich da keinen Platz.
Also heisst es
NT: Liebe -> Aufopferung -> Ablehnung -> Mitleid -> trauer
Also, nach einigem auseinandernehmen das Fazit:
Eifersucht Gottes gibt es nur im AT
Eifersucht des Menschen gibt es nur aus Egoismus und nur in der Beziehung zwischen Mann und frau aus
Die (aufopfernde, nicht eigennützige) Liebe eifert nicht (und ist nicht eifersüchtig). Womit ich mit 1. Korinther 13, 4 da cor gehe.
Wie du jetzt von meinem Thema auf Wissenschaftler und Urknall kommst? Da grieg ich die Kurve nicht.
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ich les noch ein bisschen im Hohelied der Liebe weiter
1. Korinther 13, 5: sie (die liebe) stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
Im AT stellte sich Gott hierzu:
sie stellet sich nicht ungebärdig: kein plan was das heisst
suchet nicht das ihre: Er hat das seine gesucht: jeder der vom gesetz (seiner vollkommenheit) abgewichen ist wurde verflucht.
lässt sich nicht erbittern: er war über die Sünde höchst erbittert. Ja sogar zornig.
sie rechnet das böse nicht zu: Und er hat dies mit Strafe vergolten.
Quintessenz: Gott hätte sich mehr an die Bibel halten sollen. Oder: Das Wesen gottes aus sicht des NT ist ein anderes als aus sicht des ATs.
AT=Ohne jesus
NT=Mit jesus
Und selbst wenn wir jesus kennen sind wir oft genug wie ohne ihn und wie der gott des alten testaments:
Wir verfluchen die, die nicht unsere Einsicht in die wahrheit teilen,
wir verfluchen die, die von gott diese einsicht (noch) nicht erhalten haben
Was sagt das NT hierzu?
Mt 5, 22: (....) wer aber (zu seinem bruder) sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig
das heisst nach meinem verständniss nicht, dass er von Gott mit der hölle bestraft wird, sondern dass er dafür verantwortlich ist, dass der andere dieses feuer erfährt.
Hm. mein Bruder. Und gibt mir das das recht über den herzuziehen, der nicht mein bruder ist? weil nur die meine brüder sind, die zu jesus gehören?
Nun, für mich zählt hier die geschichte vom barmherzigen samariter. Hier geht es darum, wer mein nächster ist. Und das ist derjenige, der Not leidet und auf unsere Hilfe angewiesen ist. Ob mein nächster auch mein bruder ist, muss jeder für sich entscheiden. Soviel steht aber fest: Diejenigen, die Jesus nicht kennen sind auf unsere Hilfe angewiesen. Und was machen wir? Wir blähen uns denen Gegenüber auf und halten uns aufgrund unseres Glaubens und unserer Einsicht in die Wahrheit für klüger und besser.
1. Korinther 3, 18: Niemand betrüge sich selbst. Welcher sich unter euch dünkt weise zu sein, der werde ein Narr in dieser Welt, daß er möge weise sein
Liebe setzt gerechtigkeit voraus?
Warum setzt Liebe gerechtigkeit voraus? Liebe setzt für mich Gnade voraus. Was ist wichtiger? Das ich meinen (geliebten) nächsten (mit meiner Gerechtigkeit) verurteilen kann oder dass ich ihm (mit meiner Gnade) vergeben kann?
Gott ist gerecht?
2. Korinther 12: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf daß die Kraft Christi bei mir wohne
Freitag, 31. Juli 2009
Mittwoch, 29. Juli 2009
2009-06-10 Karlchen's Modewelt die erste
Shirts kaufen? Karlchen's Casual Feathering Configurations - Der Online-Shop mit Shirts für die Welt von Nachher.
Dieser nette Kerl ziert seit neuestem eines meiner T-Shirts.
Das ist der Geist aus dem Automatenklassiker PacMan., der Feind des Helden, der Held, der ohne Scham und Ehrfurcht sich der fleischlichen Lust und niederen Trieben, der Sünde und der Völlerei hingibt und alles auffrisst, was ihm in die quere kommt.
Was das Karlchen der Welt damit wohl sagen will... hihi

Da mir das original aber zu sehr nach nem totenkopf aussieht und ich nicht rumrennen will, wie die halbe welt (und ich vor allem auf die ermahnungen meiner fundamentalistischen freunde verzichten kann, wenn ich ein symbol des todes verherrliche (!) ) hab ich mir noch nen neumodischeren gemalt, der mehr wie ein geist aussieht (dafür aber einiges an style einbüsst) (scheiss mode, muss jeder mit totenkopf rumrennen ausgerechnet wenn ich mit nem pacman geist rumrennen will???) naja, dafür sieht er witziger aus.
Dieser nette Kerl ziert seit neuestem eines meiner T-Shirts.
Das ist der Geist aus dem Automatenklassiker PacMan., der Feind des Helden, der Held, der ohne Scham und Ehrfurcht sich der fleischlichen Lust und niederen Trieben, der Sünde und der Völlerei hingibt und alles auffrisst, was ihm in die quere kommt.
Was das Karlchen der Welt damit wohl sagen will... hihi

Da mir das original aber zu sehr nach nem totenkopf aussieht und ich nicht rumrennen will, wie die halbe welt (und ich vor allem auf die ermahnungen meiner fundamentalistischen freunde verzichten kann, wenn ich ein symbol des todes verherrliche (!) ) hab ich mir noch nen neumodischeren gemalt, der mehr wie ein geist aussieht (dafür aber einiges an style einbüsst) (scheiss mode, muss jeder mit totenkopf rumrennen ausgerechnet wenn ich mit nem pacman geist rumrennen will???) naja, dafür sieht er witziger aus.
2007-07-30 Karlchen's Modewelt die zweite
Shirts kaufen? Karlchen's Casual Feathering Configurations - Der Online-Shop mit Shirts für die Welt von Nachher.
Hab ein neues Hobby entdeckt: T-Shirts designen.
Nachdem ich mir schon den Pac-Man-Geist auf ein T-Shirt drucken lassen hab, hier die neueste Schöpfung:
ähnlichkeiten, zu anderen motiven sind natürlich blosser zufall

metallica find ich übrigens sau geil hab mir letztens nochmal das album and justice for all gekauft. das hab ich mit 13 schonmal besessen, bin dann aber mit elektronischer musik abtrünig geworden und hab alle meine heavy metal alben verkauft. :( naja, saugeiler sound jedenfalls. so macht heavy metal spass!!! (von den texten mal abgesehen ;)
Hab ein neues Hobby entdeckt: T-Shirts designen.
Nachdem ich mir schon den Pac-Man-Geist auf ein T-Shirt drucken lassen hab, hier die neueste Schöpfung:
ähnlichkeiten, zu anderen motiven sind natürlich blosser zufall

metallica find ich übrigens sau geil hab mir letztens nochmal das album and justice for all gekauft. das hab ich mit 13 schonmal besessen, bin dann aber mit elektronischer musik abtrünig geworden und hab alle meine heavy metal alben verkauft. :( naja, saugeiler sound jedenfalls. so macht heavy metal spass!!! (von den texten mal abgesehen ;)
2009-07-29 noch ein kleines wunder
hehe, oder als ich kapiert hatte, was mit der bibelstelle gemeint ist "wenn ihr das schandmal im tempel stehen seht dann flieht auf die berge"
dann hab ich geadcht, jetzt nehm ichs einfach mal wörtlich und lauf den kirchenbuckel um die ecke hoch. mitten in der nacht. ich dachte mir "100% - irgendjemand treffe ich jetzt"
als ich oben war hab ich nur von weitem jemanden gesehen, der die andere strasse runterlief.
ich hab gedacht "schaiss druf" und hab ihm hinterhergerufen. als ich ihn eingeholt hatte hab ich gesehen, dass es ein kumpel war, den ich schon ewigkeiten nicht mehr gesehen hab. dem hab ich dann davon erzählt.
also wenn man dannach fragt, was gottes wille ist und gehorcht, wenn man meint, gott wöllte etwas von einem passieren die kuriosesten sachen. meine erfahrung.
dann hab ich geadcht, jetzt nehm ichs einfach mal wörtlich und lauf den kirchenbuckel um die ecke hoch. mitten in der nacht. ich dachte mir "100% - irgendjemand treffe ich jetzt"
als ich oben war hab ich nur von weitem jemanden gesehen, der die andere strasse runterlief.
ich hab gedacht "schaiss druf" und hab ihm hinterhergerufen. als ich ihn eingeholt hatte hab ich gesehen, dass es ein kumpel war, den ich schon ewigkeiten nicht mehr gesehen hab. dem hab ich dann davon erzählt.
also wenn man dannach fragt, was gottes wille ist und gehorcht, wenn man meint, gott wöllte etwas von einem passieren die kuriosesten sachen. meine erfahrung.
2009-07-29 ein kleines wunder
hehe, also das letzte mal wos mich echt verblüfft hat war beim zahnartzt.
der hat mir offenbart dass ich eine wurzelentzündung am weisheitszahn hab. wurzelbehandlung is da nicht, der muss raus. da ist mir erstmal herz und hirn in die hose gerutscht. weil ich da schon üble horrorstories gehört hab vonwegen geht net raus, im maul zersägt und in einzelteilen rausgepoppelt und so.
ich bin ja eigentlich recht phlegmatisch. aber da hat sich von irgendowher der gedanke aufgedrängt: schaisse, gott liebt mich also und dann sowas. der hat halt ne recht eigenwillige art seine liebe zu zeigen.
kaum hab ich das zuende gedacht, nimmt sie die zange, druckt einmal links und einmal rechts und meint in seltsam vorwurfsvollem ton "das wars"
der hat mir offenbart dass ich eine wurzelentzündung am weisheitszahn hab. wurzelbehandlung is da nicht, der muss raus. da ist mir erstmal herz und hirn in die hose gerutscht. weil ich da schon üble horrorstories gehört hab vonwegen geht net raus, im maul zersägt und in einzelteilen rausgepoppelt und so.
ich bin ja eigentlich recht phlegmatisch. aber da hat sich von irgendowher der gedanke aufgedrängt: schaisse, gott liebt mich also und dann sowas. der hat halt ne recht eigenwillige art seine liebe zu zeigen.
kaum hab ich das zuende gedacht, nimmt sie die zange, druckt einmal links und einmal rechts und meint in seltsam vorwurfsvollem ton "das wars"
2009-07-29 Gerechtigkeit, Rechtfertigung,Himmel und Hoelle
ein strafender, schrecklicher gott, der städte zerstampft und dessen mantel im blut der völker getränkt ist. der unhaltbare gesetze aufstellt und jeden verflucht, der diese übertritt. der tadellos, perfekt ist und alles, was dem nicht ebenbürtig ist als verkommen, verachtenswert und wertlos erachtet, dass mit brutalster gewalt gestraft und ausgerottet gehört.
ein gott der verachtung verdient.
du verachtest dich selbst.
ich verachte mich selbst.
wir verachten uns selbst.
der mensch verachtet sich selbst.
es ist keines schuld - es ist das dilema des menschen.
wer diesen gott liebt ist ein heuchler (behaupte ich)
ich bin ein eifernder gott (2. Mose 20, 5)
liebe eifert nicht (1. Korinther 13, 4)
ich bin die liebe (1. joh 4, 16)
(3 zitate aus der bibel, das erste aus dem AT - ein widerspruch? ein wandel.)
also ich kann mich noch erinnern an meinen konfi unterricht, da hab ich mal so offline zu dem geplapper ein bisschen in den psalmen gelesen.
da hat mich die konfi lehrerin angesprochen und ich hab gemeint "für mich hört sich dass nicht so an, wie wenn david zu gott betet sondern wie wenn er zu seiner eigenen gerechtigkeit betet, die droht amok zu laufen"
ich habs gewusst und wusste es nicht.
sie hat daraufhin gemeint "aber wenn das die weise ist, wie gott in seinen gläubigen wirkt"
ich wusste eines: dass ich mehr lebenserfahrung bräuchte um das zu verstehen und dass jetzt noch nicht die zeit für mich ist, sich um gott und theologie und den ganzen kram zu kümmern.
heute wenn ihr seine stimme hört, verstockt eure herzen nicht. ich habe sie nicht gehört.
gerechtigkeit, die amok läuft.
gerechtigkeit.
rechtfertigung.
ich glaube es ist das grundbedürfniss des menschen, nach einem gerrechten gott zu verlangen. verlangt nicht jeder, der schaden und peinigung fährt oder sich in seinen moralvorstellungen oder ansichten verletzt fühlt nach vergeltung? oder zumindest nach der gewissheit oder dem glauben im recht zu sein?
ist nicht jeder rechthaberisch, eingebildet und so von seiner eigenen meinung überzeugt?
dürstet förmlich dannach im recht zu sein und vergeltung für alle 'gottlosen' bzw die zu fordern, die den eigenen sinn nach gerechtigkeit nicht teilen?
wie ich das jetzt ins extreme ziehe, waren die leute im at da noch einiges extremer. in ihrem fanatischen bestreben wie gott tadellos zu sein haben sie alles, was irgendwie verwerflich ist oder sich auch nur der tadellosigkeit enthält mit gewalt ausgerottet. (und waren darin nicht besser, als die, die sie verurteilten)
ich behaupte: überspitzt gesagt ist jeder da genauso. auch wenn er sich jeder anderes einredet, was richtig ist und was nicht.
und wenn man nicht nach gottes gerechtigkeit fragt, dann fragt man nach seiner eigenen. fühlt sich durch humanismus, schwulentoleranz, nationalsozialismus, umweltschutz, schuleschwänzen, alles mögliche im recht.
oder man kann man viel von toleranz heucheln. doch wie schaut es im innerren unseres herzens aus, wenn uns dann doch mal einer quer kommt?
da regnet es feuer vom himmel. wo bitte gehts zum pool?
bestimmt nicht nur. auch wenn andere anderes behaupten bin ich schon der meinung, dass der mensch auch in der lage ist gutes zu tun, halt, die welt mit rechten augen zu sehen. auch wenn er das nur vornehmlich aus eigennutz macht. erneuert eure sinne.
gewiss, es gibt auch ein kleines völkchen mitten im galischen imperium, die sich selbst im unrecht sehen und die das herzlich wenig juckt. gloria. aber mal ehrlich, so können wir nur selten sein. das lässt unser eigenes gewissen nicht zu. ich glaube auch nicht, dass wir das wirklich wollen. irgendwo ist für jeden die grenze erreicht. behaupte ich mal. viele suchen das. und wenn es die hölle bedeutet und es genau das ist, was es zu erfahren gibt. (der ultimative trip)
gerechtigkeit, die amok läuft. menschliche gerechtigkeit. missverstandene gerechtigkeit. menschliche gerechtigkeit, die sich zu gottes gerechtigkeit erhebt.
der gott des neuen testaments ist für mich nicht derselbe wie der gott des alten testaments.
er vollzieht eine wandlung im verständniss des menschen über ihn. er wandelt sich, wie der mensch sich wandeln, umkehren soll. (im sinne des neuen testaments) darin ist er vorbild und wir sollten ihm folgen.
weg von, ich bin tadellos und jeder, der nicht so ist, ist verdammt. (aus gottes sicht)
weg von 'ich habe recht und hoffentlich habe ich recht und wenn ich nicht recht habe ärgert mich das wie sau' (aus menschlicher sicht)
hin zu
ich bin ich und du bist du. keiner von uns ist nur gerecht oder nur boshaft. aber was uns rechtfertigt ist nicht dass wir trotz aller irrwege auch mal recht haben sondern dass wir vergeben.
und in der beziehung zu gott:
ich bin nicht gerecht, weil mir gott recht gibt, sondern weil er mir vergibt.
gleichzeitig ist es angebracht, statt auf andere herabzusehen mit sich selbst ins gericht zu gehen.
aber das tut der mensch natürlich nicht gerne. es bedeutet wandel und wandel ist unbequem. bleib wie du bisch, wünscht man sich.
aber das bedürfniss im recht zu sein ist ein grundbedürfniss wie wasser und brot. entweder zieht er über andere her oder er fühlt sich in seiner toleranz und barmherzigkeit sicher und gottgleich in seiner güte.
aber die menschliche gerechtigkeit muss sich irgendwo austoben. fragt sich nur wo und wie lange wir sie daran hindern, bis sie irgendwann dann amok läuft, weil sie nicht länger verdrängt werden kann.
doch woher das ganze? die erkentniss was gut und was böse ist. wenn wir das nicht hätten wärs relaxed. damit hat das ganze theater angefangen. bravo adam. haste fein hingegriegt. und nur alles schön auf eva schieben. das ist auch der anfang der bibel.
das ende der bibel ist, dass gott dem schlechten weltlichen lauf ein ende setzt, er in seiner herrlichkeit kommt, die auf andere weise gerecht ist, als die brutale gerechtigkeit des menschen, die er praktiziert in seinem fanatischen begehren, wie gott tadellos und ohne sünde zu sein.
ich verstehe dieses kommen gottes durchaus als metapher für jeden kleinen moment in dem man mehr begreift, wie die gerechtigkeit der vergebung jene der strafe ablöst und man selbst christus immer ähnlicher wird.
das ist meinem verständnis nach der weg in den himmel. nach bestem wissen und gewissen. wems nicht passt - ich bin schuld.
der weg in die hölle ist der, sich auf seine eigene, menschliche gerechtigkeit zu verlassen.
sich aufgrund seiner taten, seiner ansichten, oder was auch immer, als besser zu sehen als andere - mehr ausschlaggeben als gerecht, oder "gut genug". Und meiner Ansicht nach ist es genauso falsch, sich aufgrund seines glaubens als besser zu sehen oder den "gottlosen als gering wie das vieh' zu erachten. (Im AT wird das so gesehen)
um letztendlich zu der erkenntniss zu kommen, dass das eine illusion ist,
dass man überall da, wo man andere verurteilt eigentlich sich selbst verurteilt hat.
und so wenig von gottes gnade weiss, dass man glaubt, er sei genauso brutal und unbarmherzig wie man selber.
Bis das Pochen darauf im Recht zu sein, die angst es nicht zu sein,
die angst sich selbst oder andere dadurch zu verlieren auf ihre spitze getrieben hat.
Bis man erst seinen nächsten und zuletzt sich selbst in der Hölle sieht
und Gottm dafür hasst dieses Urteil gesprochen zu haben.
Weil der Unglaube die eigene Gerechtigkeit derer von Gott gleichstellt
Zuerst treffen alle Kriterien, die man in seinem Richten auserkoren hat
auf den liebsten nächsten zu und es bleibt kein gutes blatt mehr an ihm.
Und zuerst ist man bereit seinem nächsten nachzugehen.
Ihn zur Umkehr zu bewegen.
Nicht zuzulassen, ihn zu verlieren, Ihm nachzugehen
Wenn es sein muss bis in die Hölle.
Doch die Gewissheit steigt und steigt. Es ist umsonst.
Er lässt sich nicht zur Vernunft bekehren.
Er ist nicht bereit, zu erkennen was wahr und recht und gut ist.
Er hat seine Seele verkauft und lehnt sie als geschenk zurück ab.
Und man macht sich zum Anwalt des Teufels für seinen nächsten.
Und all die Zeichen, all die Träume nach denen mann suchte verdichten sich.
All die Fragmente, die Erfahrugen, die Worte von Menschen, die nur sagten:
merken, das gehört dazu,
all das was man in mystischer weltsicht als profit erachtete
Alles beginnt zusammenzupassen, einen höheren sinn zu ergeben.
Ich sagte "Gott lässt sich in der Welt finden, die er für mich gemacht hat."
Sie sagte "Das ist der Satan."
Ich sagte "Danke dass du mein Sicht von Gott als Satanismus abstempelst."
Etwas grosses, ehrfurchtgebietendes.
Man beginnt eine Intelligenz dahinter zu erkennen.
Man meint es sei gott.
Eine Intelligenz, die nicht die eigene sein kann,
die nicht menschlich ist, die sich erst zu allerletzt als nicht göttlich,
sondern Abgrundtief böse entpuppt.
Eine Intelligenz, die mit knallharter Logik beweist:
Du bist verdammt.
Nach allem was du als verachtenswert erachtest.
Du hast deine Seele verkauft.
Für den symbolischen Preis von einem Euro.
Was immer das bedeuten mag.
Das bist du. Das ist, wozu dich Gott gemacht hat.
Und dann, zuletzt trifft es auf einen selbst zu.
Knallhart. Ohne Gnade. Sie haben ihr eigenes Urteil gesprochen.
Und dann erkennt man, dass man selbst verloren ist.
Dass es nie um den nächsten ging.
Sondern um einen selbst.
Dass man erkennen hätte müssen,
dass der nächste immer verloren war.
Und man nur seine Chance verpasst hat, sich selbst zu retten.
Dass man geblendet und dumm in die Falle getappt ist.
Man erkennt, dass es nie eine andere Wahl gab.
Man beginnt an der Freiheit des Willens zu zweifeln.
Werden Entscheidungen für uns getroffen, weil wir sind wer wir sind?
Man beginnt den Bezug zu sich selbst zu verlieren.
Man hat keinen Willen mehr, hört nur noch einen Engel, der sich mit dem Teufel streitet
und ein dritter daneben, das was von einem übriggeblieben ist,
der sich nicht mehr zu helfen weiss, als beiden Recht zu geben.
Dann ist die Fassade zerfallen.
Die Opfer die man bisher brauchte, die bösen, die Betrüger, die Mörder,
die von deren bosheit man sich sein ganzes Leben in seiner selbsternannten gerechtigkeit ernährt hat -
sind nicht mehr die, die herhalten müssen.
Ich habe meinen liebsten nächsten verdammt.
Nun verdamme ich mich.
Dann ist man es selber.
Selbsthass.
Die Wahl der Qual.
Man will nicht mehr glücklich sein, kann es nicht.
Dann beginnt ein bloser Gedanke zu genügen, um Adrenalin auszuschütten,
wie auf Koks und efedrin und speed und kafee und allem gleichzeitig,
dann hat sich das Tor zur hölle in unserem herzen vollends aufgetan.
der tiefsitzende schock wird jeden tag mehr zum normalzustand.
der schock, der nicht vergeht.
der brennt.
es ist kalt.
der pfad der herrlichkeit.
ein fuss im feuer, ein fuss im eis
angst essen seele auf
der schock,
der sich zurückmeldet jeden morgen, in einer sanften woge, die bleibt,
sekunden nach dem aufwachen nach 2 stunden ruhe.
nach 2 stundem süssem nichts, das was vom himmel geblieben ist.
Man wünscht sich den Tod und findet ihn nicht.
und die Angst wird zur einzigsten Begierde,
nachdem man allem abgeschworen hat einschliesslich dem Leben selbst.
Adrenalin.
Man beginnt seine Urteile zu hinterfragen.
Man beginnt nicht mehr die anderen als Schuldige zu sehen, sondern sich selbst.
Man hasst Gott für seine Gerechtigkeit, die das den Menschen antut.
Man hasst sich selbst für seine Gerechtigkeit und was man damit den Menschen angetan hat.
Man hasst es, Meinsch sein zu müssen und gerecht sein zu müssen.
Man hört auf zu verdammen, tut was man schon immer tun wollte:
Jeder Sünder ist ein Opfer Gottes.
Verdammt zur Sünde.
Verdammt zum Richten.
Unfähig zu lieben.
Verdammt zu Sein.
Sich von der bosheit anderer zu ernähren.
Was ihm bleibt um als gerecht zu gelten.
Der freie Wille ist eine Illusion,
geschaffen von Gott, wie alles,
der den Mensch geschaffen hat samt seinem freien Willen.
Was willst Du vorbringen, Mensch?
Dass du Herr deines Willens bist?
Du kannst tun was du willst.
Aber du kannst nicht wollen was du willst.
Entscheidungen wurden für dich gemacht, weil du bist wer du bist.
Freier Wille?
Eine Illusion, geschaffen um uns am Leben zu erhalten.
Und wir haben uns für den Tod entschieden.
Und sterben.
Doch die Zeit, in der wir ohne die Angst leben sind wir pure liebe.
Hate Lost.
Love Gain.
Dafür lebt man.
Dafür stirbt man.
Ein ultimativer trip, den jeder mal mitgemacht haben sollte. ;) *g*
Aber ich schweife ab.
Man hat sich dazu entschieden.
Wenn diesem Leben die Vollkommenheit folgt,
dann will ich in diesem Leben alles von der Hölle erfahren,
was es zu erfahren gibt.
Du kannst für immer verloren gehen.
Aber Du bist Gott. Und Du kannst das verhindern.
Für mich.
Für meinen Nächsten.
Für die die ich verdamme.
Für die die ich liebe.
Für die die ich hasse.
Für jeden.
Irgendwann nach ein paar jahren wird man gediegener.
Da zählt dann das gute das man daraus gezogen hat.
und sieht es auch und versucht, es an andere weiterzugeben.
Natürlich auch nur, um gerecht dazustehen.
*g* *doppelgrins* shit, schon wieder
Und was bleibt?
wer wagt es, trotz aller schuld - und die haben wir - diesem gott entgegenzutreten?
gnade zu fordern für jedes geschöpf, sei es geschaffen wie es ist.
wer wagt es seine eigene gerechtigkeit zu hassen und nur nach der gerechtigkeit
vollkommener, allumfassender gnade zu verlangen?
Wer wagt es, sich dem Dilema zu stellen?
Wer schluckt die rote Pille?
für jeden menschen durch die hölle zu gehen
und ist jesu opfer nicht genug für alle,
sich selbst für die hölle zu opfern
und sei es umsonst, so sei es umsonst.
wer wagt es christus so zu folgen?
Wer wagt es, Gott vor diese Wahl zu stellen?
Und für seinen Gott zu sterben?
Immer und immer wieder zu sterben?
Neu geboren? Neu gestorben?
Gekreuzigt?
Bis in alle ewigkeit.
Für alle.
So. Ich glaube das war ein ziemlich detailierter Reisebericht von meinem Ausflüg in die Hölle. Naja. In Neuseeland wars schöner.
Aber damit könnte man glatt eine Sekte aufmachen.
rofl
Dass man aufgehört hat zu verdammen.
Dass man langsam beginnt, seinen nächsten vor seinem eigenen Urteil zu rechtfertigen
in wachsendem vertrauen darauf, dass jesus ihm vergibt
Auch wenn die ganze Welt, die Erfahrung, der gesunde menschenverstand und alle frommen,
die anderen ihren glauben absprechen dir was anderes erzählen wollen.
Auch wenn man selbst nicht zu vergeben bereit ist.
ein gott der verachtung verdient.
du verachtest dich selbst.
ich verachte mich selbst.
wir verachten uns selbst.
der mensch verachtet sich selbst.
es ist keines schuld - es ist das dilema des menschen.
wer diesen gott liebt ist ein heuchler (behaupte ich)
ich bin ein eifernder gott (2. Mose 20, 5)
liebe eifert nicht (1. Korinther 13, 4)
ich bin die liebe (1. joh 4, 16)
(3 zitate aus der bibel, das erste aus dem AT - ein widerspruch? ein wandel.)
also ich kann mich noch erinnern an meinen konfi unterricht, da hab ich mal so offline zu dem geplapper ein bisschen in den psalmen gelesen.
da hat mich die konfi lehrerin angesprochen und ich hab gemeint "für mich hört sich dass nicht so an, wie wenn david zu gott betet sondern wie wenn er zu seiner eigenen gerechtigkeit betet, die droht amok zu laufen"
ich habs gewusst und wusste es nicht.
sie hat daraufhin gemeint "aber wenn das die weise ist, wie gott in seinen gläubigen wirkt"
ich wusste eines: dass ich mehr lebenserfahrung bräuchte um das zu verstehen und dass jetzt noch nicht die zeit für mich ist, sich um gott und theologie und den ganzen kram zu kümmern.
heute wenn ihr seine stimme hört, verstockt eure herzen nicht. ich habe sie nicht gehört.
gerechtigkeit, die amok läuft.
gerechtigkeit.
rechtfertigung.
ich glaube es ist das grundbedürfniss des menschen, nach einem gerrechten gott zu verlangen. verlangt nicht jeder, der schaden und peinigung fährt oder sich in seinen moralvorstellungen oder ansichten verletzt fühlt nach vergeltung? oder zumindest nach der gewissheit oder dem glauben im recht zu sein?
ist nicht jeder rechthaberisch, eingebildet und so von seiner eigenen meinung überzeugt?
dürstet förmlich dannach im recht zu sein und vergeltung für alle 'gottlosen' bzw die zu fordern, die den eigenen sinn nach gerechtigkeit nicht teilen?
wie ich das jetzt ins extreme ziehe, waren die leute im at da noch einiges extremer. in ihrem fanatischen bestreben wie gott tadellos zu sein haben sie alles, was irgendwie verwerflich ist oder sich auch nur der tadellosigkeit enthält mit gewalt ausgerottet. (und waren darin nicht besser, als die, die sie verurteilten)
ich behaupte: überspitzt gesagt ist jeder da genauso. auch wenn er sich jeder anderes einredet, was richtig ist und was nicht.
und wenn man nicht nach gottes gerechtigkeit fragt, dann fragt man nach seiner eigenen. fühlt sich durch humanismus, schwulentoleranz, nationalsozialismus, umweltschutz, schuleschwänzen, alles mögliche im recht.
oder man kann man viel von toleranz heucheln. doch wie schaut es im innerren unseres herzens aus, wenn uns dann doch mal einer quer kommt?
da regnet es feuer vom himmel. wo bitte gehts zum pool?
bestimmt nicht nur. auch wenn andere anderes behaupten bin ich schon der meinung, dass der mensch auch in der lage ist gutes zu tun, halt, die welt mit rechten augen zu sehen. auch wenn er das nur vornehmlich aus eigennutz macht. erneuert eure sinne.
gewiss, es gibt auch ein kleines völkchen mitten im galischen imperium, die sich selbst im unrecht sehen und die das herzlich wenig juckt. gloria. aber mal ehrlich, so können wir nur selten sein. das lässt unser eigenes gewissen nicht zu. ich glaube auch nicht, dass wir das wirklich wollen. irgendwo ist für jeden die grenze erreicht. behaupte ich mal. viele suchen das. und wenn es die hölle bedeutet und es genau das ist, was es zu erfahren gibt. (der ultimative trip)
gerechtigkeit, die amok läuft. menschliche gerechtigkeit. missverstandene gerechtigkeit. menschliche gerechtigkeit, die sich zu gottes gerechtigkeit erhebt.
der gott des neuen testaments ist für mich nicht derselbe wie der gott des alten testaments.
er vollzieht eine wandlung im verständniss des menschen über ihn. er wandelt sich, wie der mensch sich wandeln, umkehren soll. (im sinne des neuen testaments) darin ist er vorbild und wir sollten ihm folgen.
weg von, ich bin tadellos und jeder, der nicht so ist, ist verdammt. (aus gottes sicht)
weg von 'ich habe recht und hoffentlich habe ich recht und wenn ich nicht recht habe ärgert mich das wie sau' (aus menschlicher sicht)
hin zu
ich bin ich und du bist du. keiner von uns ist nur gerecht oder nur boshaft. aber was uns rechtfertigt ist nicht dass wir trotz aller irrwege auch mal recht haben sondern dass wir vergeben.
und in der beziehung zu gott:
ich bin nicht gerecht, weil mir gott recht gibt, sondern weil er mir vergibt.
gleichzeitig ist es angebracht, statt auf andere herabzusehen mit sich selbst ins gericht zu gehen.
aber das tut der mensch natürlich nicht gerne. es bedeutet wandel und wandel ist unbequem. bleib wie du bisch, wünscht man sich.
aber das bedürfniss im recht zu sein ist ein grundbedürfniss wie wasser und brot. entweder zieht er über andere her oder er fühlt sich in seiner toleranz und barmherzigkeit sicher und gottgleich in seiner güte.
aber die menschliche gerechtigkeit muss sich irgendwo austoben. fragt sich nur wo und wie lange wir sie daran hindern, bis sie irgendwann dann amok läuft, weil sie nicht länger verdrängt werden kann.
doch woher das ganze? die erkentniss was gut und was böse ist. wenn wir das nicht hätten wärs relaxed. damit hat das ganze theater angefangen. bravo adam. haste fein hingegriegt. und nur alles schön auf eva schieben. das ist auch der anfang der bibel.
das ende der bibel ist, dass gott dem schlechten weltlichen lauf ein ende setzt, er in seiner herrlichkeit kommt, die auf andere weise gerecht ist, als die brutale gerechtigkeit des menschen, die er praktiziert in seinem fanatischen begehren, wie gott tadellos und ohne sünde zu sein.
ich verstehe dieses kommen gottes durchaus als metapher für jeden kleinen moment in dem man mehr begreift, wie die gerechtigkeit der vergebung jene der strafe ablöst und man selbst christus immer ähnlicher wird.
das ist meinem verständnis nach der weg in den himmel. nach bestem wissen und gewissen. wems nicht passt - ich bin schuld.
der weg in die hölle ist der, sich auf seine eigene, menschliche gerechtigkeit zu verlassen.
sich aufgrund seiner taten, seiner ansichten, oder was auch immer, als besser zu sehen als andere - mehr ausschlaggeben als gerecht, oder "gut genug". Und meiner Ansicht nach ist es genauso falsch, sich aufgrund seines glaubens als besser zu sehen oder den "gottlosen als gering wie das vieh' zu erachten. (Im AT wird das so gesehen)
um letztendlich zu der erkenntniss zu kommen, dass das eine illusion ist,
dass man überall da, wo man andere verurteilt eigentlich sich selbst verurteilt hat.
und so wenig von gottes gnade weiss, dass man glaubt, er sei genauso brutal und unbarmherzig wie man selber.
Bis das Pochen darauf im Recht zu sein, die angst es nicht zu sein,
die angst sich selbst oder andere dadurch zu verlieren auf ihre spitze getrieben hat.
Bis man erst seinen nächsten und zuletzt sich selbst in der Hölle sieht
und Gottm dafür hasst dieses Urteil gesprochen zu haben.
Weil der Unglaube die eigene Gerechtigkeit derer von Gott gleichstellt
Zuerst treffen alle Kriterien, die man in seinem Richten auserkoren hat
auf den liebsten nächsten zu und es bleibt kein gutes blatt mehr an ihm.
Und zuerst ist man bereit seinem nächsten nachzugehen.
Ihn zur Umkehr zu bewegen.
Nicht zuzulassen, ihn zu verlieren, Ihm nachzugehen
Wenn es sein muss bis in die Hölle.
Doch die Gewissheit steigt und steigt. Es ist umsonst.
Er lässt sich nicht zur Vernunft bekehren.
Er ist nicht bereit, zu erkennen was wahr und recht und gut ist.
Er hat seine Seele verkauft und lehnt sie als geschenk zurück ab.
Und man macht sich zum Anwalt des Teufels für seinen nächsten.
Und all die Zeichen, all die Träume nach denen mann suchte verdichten sich.
All die Fragmente, die Erfahrugen, die Worte von Menschen, die nur sagten:
merken, das gehört dazu,
all das was man in mystischer weltsicht als profit erachtete
Alles beginnt zusammenzupassen, einen höheren sinn zu ergeben.
Ich sagte "Gott lässt sich in der Welt finden, die er für mich gemacht hat."
Sie sagte "Das ist der Satan."
Ich sagte "Danke dass du mein Sicht von Gott als Satanismus abstempelst."
Etwas grosses, ehrfurchtgebietendes.
Man beginnt eine Intelligenz dahinter zu erkennen.
Man meint es sei gott.
Eine Intelligenz, die nicht die eigene sein kann,
die nicht menschlich ist, die sich erst zu allerletzt als nicht göttlich,
sondern Abgrundtief böse entpuppt.
Eine Intelligenz, die mit knallharter Logik beweist:
Du bist verdammt.
Nach allem was du als verachtenswert erachtest.
Du hast deine Seele verkauft.
Für den symbolischen Preis von einem Euro.
Was immer das bedeuten mag.
Das bist du. Das ist, wozu dich Gott gemacht hat.
Und dann, zuletzt trifft es auf einen selbst zu.
Knallhart. Ohne Gnade. Sie haben ihr eigenes Urteil gesprochen.
Und dann erkennt man, dass man selbst verloren ist.
Dass es nie um den nächsten ging.
Sondern um einen selbst.
Dass man erkennen hätte müssen,
dass der nächste immer verloren war.
Und man nur seine Chance verpasst hat, sich selbst zu retten.
Dass man geblendet und dumm in die Falle getappt ist.
Man erkennt, dass es nie eine andere Wahl gab.
Man beginnt an der Freiheit des Willens zu zweifeln.
Werden Entscheidungen für uns getroffen, weil wir sind wer wir sind?
Man beginnt den Bezug zu sich selbst zu verlieren.
Man hat keinen Willen mehr, hört nur noch einen Engel, der sich mit dem Teufel streitet
und ein dritter daneben, das was von einem übriggeblieben ist,
der sich nicht mehr zu helfen weiss, als beiden Recht zu geben.
Dann ist die Fassade zerfallen.
Die Opfer die man bisher brauchte, die bösen, die Betrüger, die Mörder,
die von deren bosheit man sich sein ganzes Leben in seiner selbsternannten gerechtigkeit ernährt hat -
sind nicht mehr die, die herhalten müssen.
Ich habe meinen liebsten nächsten verdammt.
Nun verdamme ich mich.
Dann ist man es selber.
Selbsthass.
Die Wahl der Qual.
Man will nicht mehr glücklich sein, kann es nicht.
Dann beginnt ein bloser Gedanke zu genügen, um Adrenalin auszuschütten,
wie auf Koks und efedrin und speed und kafee und allem gleichzeitig,
dann hat sich das Tor zur hölle in unserem herzen vollends aufgetan.
der tiefsitzende schock wird jeden tag mehr zum normalzustand.
der schock, der nicht vergeht.
der brennt.
es ist kalt.
der pfad der herrlichkeit.
ein fuss im feuer, ein fuss im eis
angst essen seele auf
der schock,
der sich zurückmeldet jeden morgen, in einer sanften woge, die bleibt,
sekunden nach dem aufwachen nach 2 stunden ruhe.
nach 2 stundem süssem nichts, das was vom himmel geblieben ist.
Man wünscht sich den Tod und findet ihn nicht.
und die Angst wird zur einzigsten Begierde,
nachdem man allem abgeschworen hat einschliesslich dem Leben selbst.
Adrenalin.
Man beginnt seine Urteile zu hinterfragen.
Man beginnt nicht mehr die anderen als Schuldige zu sehen, sondern sich selbst.
Man hasst Gott für seine Gerechtigkeit, die das den Menschen antut.
Man hasst sich selbst für seine Gerechtigkeit und was man damit den Menschen angetan hat.
Man hasst es, Meinsch sein zu müssen und gerecht sein zu müssen.
Man hört auf zu verdammen, tut was man schon immer tun wollte:
Jeder Sünder ist ein Opfer Gottes.
Verdammt zur Sünde.
Verdammt zum Richten.
Unfähig zu lieben.
Verdammt zu Sein.
Sich von der bosheit anderer zu ernähren.
Was ihm bleibt um als gerecht zu gelten.
Der freie Wille ist eine Illusion,
geschaffen von Gott, wie alles,
der den Mensch geschaffen hat samt seinem freien Willen.
Was willst Du vorbringen, Mensch?
Dass du Herr deines Willens bist?
Du kannst tun was du willst.
Aber du kannst nicht wollen was du willst.
Entscheidungen wurden für dich gemacht, weil du bist wer du bist.
Freier Wille?
Eine Illusion, geschaffen um uns am Leben zu erhalten.
Und wir haben uns für den Tod entschieden.
Und sterben.
Doch die Zeit, in der wir ohne die Angst leben sind wir pure liebe.
Hate Lost.
Love Gain.
Dafür lebt man.
Dafür stirbt man.
Ein ultimativer trip, den jeder mal mitgemacht haben sollte. ;) *g*
Aber ich schweife ab.
Man hat sich dazu entschieden.
Wenn diesem Leben die Vollkommenheit folgt,
dann will ich in diesem Leben alles von der Hölle erfahren,
was es zu erfahren gibt.
Du kannst für immer verloren gehen.
Aber Du bist Gott. Und Du kannst das verhindern.
Für mich.
Für meinen Nächsten.
Für die die ich verdamme.
Für die die ich liebe.
Für die die ich hasse.
Für jeden.
Irgendwann nach ein paar jahren wird man gediegener.
Da zählt dann das gute das man daraus gezogen hat.
und sieht es auch und versucht, es an andere weiterzugeben.
Natürlich auch nur, um gerecht dazustehen.
*g* *doppelgrins* shit, schon wieder
Und was bleibt?
wer wagt es, trotz aller schuld - und die haben wir - diesem gott entgegenzutreten?
gnade zu fordern für jedes geschöpf, sei es geschaffen wie es ist.
wer wagt es seine eigene gerechtigkeit zu hassen und nur nach der gerechtigkeit
vollkommener, allumfassender gnade zu verlangen?
Wer wagt es, sich dem Dilema zu stellen?
Wer schluckt die rote Pille?
für jeden menschen durch die hölle zu gehen
und ist jesu opfer nicht genug für alle,
sich selbst für die hölle zu opfern
und sei es umsonst, so sei es umsonst.
wer wagt es christus so zu folgen?
Wer wagt es, Gott vor diese Wahl zu stellen?
Und für seinen Gott zu sterben?
Immer und immer wieder zu sterben?
Neu geboren? Neu gestorben?
Gekreuzigt?
Bis in alle ewigkeit.
Für alle.
So. Ich glaube das war ein ziemlich detailierter Reisebericht von meinem Ausflüg in die Hölle. Naja. In Neuseeland wars schöner.
Aber damit könnte man glatt eine Sekte aufmachen.
rofl
Dass man aufgehört hat zu verdammen.
Dass man langsam beginnt, seinen nächsten vor seinem eigenen Urteil zu rechtfertigen
in wachsendem vertrauen darauf, dass jesus ihm vergibt
Auch wenn die ganze Welt, die Erfahrung, der gesunde menschenverstand und alle frommen,
die anderen ihren glauben absprechen dir was anderes erzählen wollen.
Auch wenn man selbst nicht zu vergeben bereit ist.
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