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Donnerstag, 25. Juni 2009
2009-05-19 Der gemeine Neuseeländer
Nachdem meine Erkundungstour durch Neuseeland nun fast zu Ende ist fühle ich mich ausreichend informiert um eine kleine Studie über den gemeinen Neuseeländer zu verfassen.
Der Neuseeländer lebt ja inmitten von Schafen und Rindern entweder auf der Nord- oder auf der Südinsel,
wobei auf der Nordinsel mehr Neuseeländer leben wie auf der Südinsel aber immer noch nicht so viel wie Schafe.
Der Neuseeländer benutzt für sein Leben gerne das Wort Kiwi.
Das kann je nach Kontext einmal für Früchte stehen,
die der Neuseeländer auf seiner Insel anbaut,
wenn da nicht gerade Gras für die Schafe wächst.
Andererseits steht Kiwi für einen kleinen kauzigen, nachtaktiven Vogel mit kugeligem Körper und langem schmalen Schnabel.
Trotz seines unspektakulären auftretens stellt dieser kleine Kamerad das Wahrzeichen von Neuseeland dar.
Ausserdem nennt sich der Neuseeländer selbst gerne Kiwi.
Am allerliebsten aber verwendet der Neuseeländer das Wort Kiwi für verschiedenste Güter und Dienstleistungen
wie zum Beispiel Camping-Stühle, Schinken, Autoreparaturwerkstätten und so weiter und so fort.
Trotz der vielen Schafe und Rinder isst der Neuseeländer am liebsten Lammfleisch - sogar auf dem Döner,
auf den er allerlei absonderliche Zutaten, wie saure Gurken, packt.
Wenn man den Neuseländer provuziert macht er grosse Augen, streckt die Zunge raus und wedelt mit ihr.
So hat er es von seinen Vorfahren, den Maoi-Kriegern gelernt, die das aggresivste Ureinwohnervolk der Erde darstellen.
Also aufgepasst, immer schön den Bauch reiben beim Döner essen und ja nix böses über die sauren Gurken sagen.
Ähnlich aggressiv sind übrigens die Kea-Vögel, die gerne mal ein Auto zerlegen. Witzig dass mein Camper ausgerechnet von Kea Campers kommt.
Mein Auto hab ich aber selber zerlegt, da hab ich die Keas nicht zu gebraucht.
Neben Englisch spricht der Neuseeländer auch gerne seine Ursprache Maori.
Die hört sich ungefähr so an: Pukekiki otu purarawei whakerewarewa wangawanga te oliliki.
Was das bedeutet weiss ich allerdings nicht, vermutlich gar nichts.
Maori zeichnet sich durch seine vielen Silbenwiederholungen auf, die gerne zwei mal,
manchmal in Abwandlung auch drei mal in einem einzigen Wort auftauchen,
was den Neuseelandneuling beim lesen und auswendiglernen von Ortsnamen leicht zur verzweiflung bringt.
Grössere Städte bennent der Neuseeländer aber grundsätzlich mit englischen Namen, um den gemeinen Städter nicht
gar zu arg mit seinen Wurzeln zu konfrontieren und vielleicht auch um ausländischen Besucher zu imponieren.
Ein Wh spricht sich in Maori wie ein F und ausserdem hat der Neuseeländer eine sehr eigentümliche Art, englisch zu sprechen.
Bei "especialy" beispielsweise spricht er beide e's lang und ausgedehnt wie bei esel.
'Ea' wie in Tea spricht er als eine absonderliche mischung von einem Esel-e das in ein verschlucktes a übergeht, das kein Ausländer so leicht über seine Lippen bringt.
Ähnlich wie das Wort day, das in einem langen a endet, das in ein verschlucktes i übergeht.
Ein Y wie ein "ai" auszusprechen ist dem Neuseeländer manchmal zu banal und er spricht es einfach als normales, kurzes e aus, wie in New Plymouth,
wo ich mich bis gestern rumgetrieben hab.
Spricht der Neuseeland-fremdling solche Worte in gepflegtem Oxford englisch wird er schräg angeguckt und der Neuseeländer wiederholt das Wort fragend in seiner Aussprache und meint es dabei gar nicht böse.
Auf den Landstrassen fährt der Neuseeländer grundsätzlich 100, auch wenn es da von Kurven und Hofeinfahrten nur so wimmelt.
In allzu scharfen Kurven hat er Tempovorschläge auf die Seitenpfähle gepinselt.
Toursiten pflegt der Neuseeländer fatalerweise gerne zu überholen, wenn diese abbiegen wollen.
Für Links-abbieger stellt der Neuseeländer auf grösseren Strassen ausserorts gerne eine kurze aber praktische Einfädelspur zur Verfügung.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Neuseeländer links fährt, mit dem Steuer auf der rechten Seite,
was dem Touri das einschätzen der Fahrzeugdimensionen und der Strassenlage am anfang äusserst schwer macht.
Aber dafür hat der Neuseeländer praktisch geriffelte Mittel- und Seitenlinien, die den unbedarften Steuermann beim überfahren schnell aus seinen Träumen rütteln.
Im allgemeinen ist der Neusseländer sehr freundlich und hilfsbereit und man trifft nur sehr wenige Exemplare, die mekern, wenn man auf dem Campingplatz erst um 11 statt um 10 auscheckt.
Der Neuseeländer lebt ja inmitten von Schafen und Rindern entweder auf der Nord- oder auf der Südinsel,
wobei auf der Nordinsel mehr Neuseeländer leben wie auf der Südinsel aber immer noch nicht so viel wie Schafe.
Der Neuseeländer benutzt für sein Leben gerne das Wort Kiwi.
Das kann je nach Kontext einmal für Früchte stehen,
die der Neuseeländer auf seiner Insel anbaut,
wenn da nicht gerade Gras für die Schafe wächst.
Andererseits steht Kiwi für einen kleinen kauzigen, nachtaktiven Vogel mit kugeligem Körper und langem schmalen Schnabel.
Trotz seines unspektakulären auftretens stellt dieser kleine Kamerad das Wahrzeichen von Neuseeland dar.
Ausserdem nennt sich der Neuseeländer selbst gerne Kiwi.
Am allerliebsten aber verwendet der Neuseeländer das Wort Kiwi für verschiedenste Güter und Dienstleistungen
wie zum Beispiel Camping-Stühle, Schinken, Autoreparaturwerkstätten und so weiter und so fort.
Trotz der vielen Schafe und Rinder isst der Neuseeländer am liebsten Lammfleisch - sogar auf dem Döner,
auf den er allerlei absonderliche Zutaten, wie saure Gurken, packt.
Wenn man den Neuseländer provuziert macht er grosse Augen, streckt die Zunge raus und wedelt mit ihr.
So hat er es von seinen Vorfahren, den Maoi-Kriegern gelernt, die das aggresivste Ureinwohnervolk der Erde darstellen.
Also aufgepasst, immer schön den Bauch reiben beim Döner essen und ja nix böses über die sauren Gurken sagen.
Ähnlich aggressiv sind übrigens die Kea-Vögel, die gerne mal ein Auto zerlegen. Witzig dass mein Camper ausgerechnet von Kea Campers kommt.
Mein Auto hab ich aber selber zerlegt, da hab ich die Keas nicht zu gebraucht.
Neben Englisch spricht der Neuseeländer auch gerne seine Ursprache Maori.
Die hört sich ungefähr so an: Pukekiki otu purarawei whakerewarewa wangawanga te oliliki.
Was das bedeutet weiss ich allerdings nicht, vermutlich gar nichts.
Maori zeichnet sich durch seine vielen Silbenwiederholungen auf, die gerne zwei mal,
manchmal in Abwandlung auch drei mal in einem einzigen Wort auftauchen,
was den Neuseelandneuling beim lesen und auswendiglernen von Ortsnamen leicht zur verzweiflung bringt.
Grössere Städte bennent der Neuseeländer aber grundsätzlich mit englischen Namen, um den gemeinen Städter nicht
gar zu arg mit seinen Wurzeln zu konfrontieren und vielleicht auch um ausländischen Besucher zu imponieren.
Ein Wh spricht sich in Maori wie ein F und ausserdem hat der Neuseeländer eine sehr eigentümliche Art, englisch zu sprechen.
Bei "especialy" beispielsweise spricht er beide e's lang und ausgedehnt wie bei esel.
'Ea' wie in Tea spricht er als eine absonderliche mischung von einem Esel-e das in ein verschlucktes a übergeht, das kein Ausländer so leicht über seine Lippen bringt.
Ähnlich wie das Wort day, das in einem langen a endet, das in ein verschlucktes i übergeht.
Ein Y wie ein "ai" auszusprechen ist dem Neuseeländer manchmal zu banal und er spricht es einfach als normales, kurzes e aus, wie in New Plymouth,
wo ich mich bis gestern rumgetrieben hab.
Spricht der Neuseeland-fremdling solche Worte in gepflegtem Oxford englisch wird er schräg angeguckt und der Neuseeländer wiederholt das Wort fragend in seiner Aussprache und meint es dabei gar nicht böse.
Auf den Landstrassen fährt der Neuseeländer grundsätzlich 100, auch wenn es da von Kurven und Hofeinfahrten nur so wimmelt.
In allzu scharfen Kurven hat er Tempovorschläge auf die Seitenpfähle gepinselt.
Toursiten pflegt der Neuseeländer fatalerweise gerne zu überholen, wenn diese abbiegen wollen.
Für Links-abbieger stellt der Neuseeländer auf grösseren Strassen ausserorts gerne eine kurze aber praktische Einfädelspur zur Verfügung.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Neuseeländer links fährt, mit dem Steuer auf der rechten Seite,
was dem Touri das einschätzen der Fahrzeugdimensionen und der Strassenlage am anfang äusserst schwer macht.
Aber dafür hat der Neuseeländer praktisch geriffelte Mittel- und Seitenlinien, die den unbedarften Steuermann beim überfahren schnell aus seinen Träumen rütteln.
Im allgemeinen ist der Neusseländer sehr freundlich und hilfsbereit und man trifft nur sehr wenige Exemplare, die mekern, wenn man auf dem Campingplatz erst um 11 statt um 10 auscheckt.
2009-05-12 Der Mann mit dem Loch im Kopf
Es war einmal ein Mann.
Genauergenommen war er zu Beginn unserer Geschichte noch ein Junge.
Doch aus dramaturgischen Gründen wird er Mann genannt.
Jedenfalls hatte er etwas Besonderes, etwas das andere nicht hatten.
Er hatte ein Loch im Kopf - und zwar nicht so eines, das man bekommt
wenn man die Treppe runterfällt sondern ein metaphysisches Loch im Kopf,
das auf bemerkenswerte Weise in der Lage war, mit der physischen und psychischen Welt
um es herum zu interagieren:
Es saugte alles auf.
In der Schule musste der Mann eine Mütze tragen, weil die Schüler um ihn herum
auserordentlich schlechte Zensuren hatten; weil das Loch die ganzen Intelligenz-
quotienten wegsaugte. Es saugte auch Luft auf. Im Alter von 3 Jahren blieb der Mann
in einem Aufzug stecken und seine Eltern, die bei ihm waren, kamen durch Sauerstoffmangel ums Leben.
Wenn der Mann keinen Hunger hatte zog er einfach seine Mütze ein Stück hoch und beugte sich über das Teller.
Das Leben war nicht schlecht, als Mann mit einem Loch im Kopf.
Es war nicht rosig aber auch nicht schäbig.
Eben genau richtig für einen Mann mit einem Loch im Kopf.
Und wenn der Mann von seinen Altersgenossen gehänselt würde zog er seine Mütze ein Stück hoch
und das Loch saugte all die bösen Beschimpfungen weg;
zusammen mit denen, die sie ausgesprochen hatten.
Freunde hatte der Mann keine.
Bei seinem Abschlussball machte er sich ausgesprochen unbeliebt,
weil er das ganze Bier, die vielen Salate und all die Drogen aufsaugte und den anderen nichts übrig lies.
Als der Mann älter wurde machte er sich mit einer Müllentsorgung selbstständig.
Bald hatte sich herumgesprochen, dass der Mann Müll jeder Art für ein paar Pfifferlinge entsorgte.
Er saugte alles auf. Dreckige Windeln, eingelaufene Pullover, Plutonium, verrostete U-Boote und lebte
davon nicht schlecht denn die Pfifferlinge verkaufte er gewinnbringend auf dem Wochenmarkt.
Doch bald wurden die Behörden auf ihn aufmerksam und er musste sein Geschäft wegen Beamtendummheit einstellen.
Weit, weit weg, am anderen Ende der Welt lebte ein Mann mit einem schlechten Magen.
Schon seit frühester Kindheit musste er alles Mögliche auskotzen.
Manchmal, wenn ihm schlecht war, schrieb er auch Poesie, Arien oder löste komplexe mathematische Probleme.
Er lebte einsam in einem verstrahlten Tal,
inmitten von dreckigen Windeln,
eingelaufenen Pullovern und verrosteten U-Booten.
Auch er lebte nicht schlecht, er hatte immer zu essen und viel Beschäftigung.
Wenn ihm langweilig war gab er in der Stadthalle am Ende des Tals seine Poesi zum Besten.
Geschickt kombinierte er seine Darbietung mit einer Zauberaufführung und kotzte, pardon, zauberte
allerlei schöne Dinge hervor. Die Zuschauer waren begeistert;
bis zu jenem Tag, an dem zufälligerweise der Mann mit dem Loch im Kopf am anderen Ende der Welt seine Müllentsorgung eröffnete.
Von da ab ging es bergab. Doch eines Tages hörte die abscheuliche Müllkotzerei auch unvermittelt wieder auf.
Die Dorfbewohner am Ende des Tales hiessen ihn herzlich willkommen zurück.
Am anderen Ende der Welt war der Mann mit dem Loch im Kopf traurig.
Er hatte seinen Laden schliessen müssen aber er lies sich nicht lumpen.
Von den Pfifferlingen, die er von seinem letzten Auftrag noch übrig hatte beschloss er,
eine Weltreise zu unternehmen: Er kam vorbei an blauen Seen, grünen Wäldern, zotteligen Bären,
Krümelmonstern, vorbei an vornehmen Banker-söhnen und ausgewachsenen Nacktschnecken.
Er genoss das Leben und lies es sich nicht nehmen.
Eines Tages auf seiner Reise besuchte der Mann mit dem Loch im Kopf ein kleines Dorf am Ende eines
verstrahlten Tales, das gefüllt war mit allerlei dreckigen Windeln, eingelaufenen Pullovern und verrosteten U-Booten.
Dort traf er auch den Mann mit dem schlechten Magen und die beiden verstanden sich blendend.
Nach einiger Zeit war der Mann mit dem schlechten Magen verwundert darüber dass der Mann mit dem Loch im Kopf immer
diese lustige Mütze trug.
Da schlich er sich nachts in sein Schlafgemal und zog ihm heimlich die Mütze vom Kopf.
Der Mann mit dem schlechten Magen staunte nicht schlecht, als er das Loch im Kopf des Mannes mit dem Loch im Kopf erblickte.
Er war neugierig und stieg mit den Beinen voraus hinein und so geschah es, dass der Mann mit dem schlechten Magen sich selbst
auf den Bettvorleger auskotzte.
Hui was für ein Spass und er machte es gleich nocheinmal.
Der Mann, dem das Loch gehörte bekam davon nichts mit denn er schlief tief und fest.
Da kam dem Mann mit dem schlechten Magen die Idee sich in dem Loch genauer umzusehen.
Also steckte er seinen Kopf in das Loch und was dann geschah kann man ohne Studium der Quantenmechanik nicht verstehen.
Soviel sei gesagt: Die Geschichte endet hier mit einem unausprechlichen Gekotze.
Genauergenommen war er zu Beginn unserer Geschichte noch ein Junge.
Doch aus dramaturgischen Gründen wird er Mann genannt.
Jedenfalls hatte er etwas Besonderes, etwas das andere nicht hatten.
Er hatte ein Loch im Kopf - und zwar nicht so eines, das man bekommt
wenn man die Treppe runterfällt sondern ein metaphysisches Loch im Kopf,
das auf bemerkenswerte Weise in der Lage war, mit der physischen und psychischen Welt
um es herum zu interagieren:
Es saugte alles auf.
In der Schule musste der Mann eine Mütze tragen, weil die Schüler um ihn herum
auserordentlich schlechte Zensuren hatten; weil das Loch die ganzen Intelligenz-
quotienten wegsaugte. Es saugte auch Luft auf. Im Alter von 3 Jahren blieb der Mann
in einem Aufzug stecken und seine Eltern, die bei ihm waren, kamen durch Sauerstoffmangel ums Leben.
Wenn der Mann keinen Hunger hatte zog er einfach seine Mütze ein Stück hoch und beugte sich über das Teller.
Das Leben war nicht schlecht, als Mann mit einem Loch im Kopf.
Es war nicht rosig aber auch nicht schäbig.
Eben genau richtig für einen Mann mit einem Loch im Kopf.
Und wenn der Mann von seinen Altersgenossen gehänselt würde zog er seine Mütze ein Stück hoch
und das Loch saugte all die bösen Beschimpfungen weg;
zusammen mit denen, die sie ausgesprochen hatten.
Freunde hatte der Mann keine.
Bei seinem Abschlussball machte er sich ausgesprochen unbeliebt,
weil er das ganze Bier, die vielen Salate und all die Drogen aufsaugte und den anderen nichts übrig lies.
Als der Mann älter wurde machte er sich mit einer Müllentsorgung selbstständig.
Bald hatte sich herumgesprochen, dass der Mann Müll jeder Art für ein paar Pfifferlinge entsorgte.
Er saugte alles auf. Dreckige Windeln, eingelaufene Pullover, Plutonium, verrostete U-Boote und lebte
davon nicht schlecht denn die Pfifferlinge verkaufte er gewinnbringend auf dem Wochenmarkt.
Doch bald wurden die Behörden auf ihn aufmerksam und er musste sein Geschäft wegen Beamtendummheit einstellen.
Weit, weit weg, am anderen Ende der Welt lebte ein Mann mit einem schlechten Magen.
Schon seit frühester Kindheit musste er alles Mögliche auskotzen.
Manchmal, wenn ihm schlecht war, schrieb er auch Poesie, Arien oder löste komplexe mathematische Probleme.
Er lebte einsam in einem verstrahlten Tal,
inmitten von dreckigen Windeln,
eingelaufenen Pullovern und verrosteten U-Booten.
Auch er lebte nicht schlecht, er hatte immer zu essen und viel Beschäftigung.
Wenn ihm langweilig war gab er in der Stadthalle am Ende des Tals seine Poesi zum Besten.
Geschickt kombinierte er seine Darbietung mit einer Zauberaufführung und kotzte, pardon, zauberte
allerlei schöne Dinge hervor. Die Zuschauer waren begeistert;
bis zu jenem Tag, an dem zufälligerweise der Mann mit dem Loch im Kopf am anderen Ende der Welt seine Müllentsorgung eröffnete.
Von da ab ging es bergab. Doch eines Tages hörte die abscheuliche Müllkotzerei auch unvermittelt wieder auf.
Die Dorfbewohner am Ende des Tales hiessen ihn herzlich willkommen zurück.
Am anderen Ende der Welt war der Mann mit dem Loch im Kopf traurig.
Er hatte seinen Laden schliessen müssen aber er lies sich nicht lumpen.
Von den Pfifferlingen, die er von seinem letzten Auftrag noch übrig hatte beschloss er,
eine Weltreise zu unternehmen: Er kam vorbei an blauen Seen, grünen Wäldern, zotteligen Bären,
Krümelmonstern, vorbei an vornehmen Banker-söhnen und ausgewachsenen Nacktschnecken.
Er genoss das Leben und lies es sich nicht nehmen.
Eines Tages auf seiner Reise besuchte der Mann mit dem Loch im Kopf ein kleines Dorf am Ende eines
verstrahlten Tales, das gefüllt war mit allerlei dreckigen Windeln, eingelaufenen Pullovern und verrosteten U-Booten.
Dort traf er auch den Mann mit dem schlechten Magen und die beiden verstanden sich blendend.
Nach einiger Zeit war der Mann mit dem schlechten Magen verwundert darüber dass der Mann mit dem Loch im Kopf immer
diese lustige Mütze trug.
Da schlich er sich nachts in sein Schlafgemal und zog ihm heimlich die Mütze vom Kopf.
Der Mann mit dem schlechten Magen staunte nicht schlecht, als er das Loch im Kopf des Mannes mit dem Loch im Kopf erblickte.
Er war neugierig und stieg mit den Beinen voraus hinein und so geschah es, dass der Mann mit dem schlechten Magen sich selbst
auf den Bettvorleger auskotzte.
Hui was für ein Spass und er machte es gleich nocheinmal.
Der Mann, dem das Loch gehörte bekam davon nichts mit denn er schlief tief und fest.
Da kam dem Mann mit dem schlechten Magen die Idee sich in dem Loch genauer umzusehen.
Also steckte er seinen Kopf in das Loch und was dann geschah kann man ohne Studium der Quantenmechanik nicht verstehen.
Soviel sei gesagt: Die Geschichte endet hier mit einem unausprechlichen Gekotze.
2009-06-25 Karlchens Phaenomenologie des Kusses
Zu einer Lieblingsbeschäftigung des Homo-Sapiens gehört bekanntlich die Fortpflanzung und im Weiteren
all jene Rituale, die dieses Vorhaben ausschmücken. Eines davon ist der Austausch von Körperflüssigkeiten über die
obere Mundhöhle, das in Fachkreisen so genannte Oralum.
Dieser überaus aufwendigen und zeitraubenden Prozedur begegnen diese putzigen Kameraden
mit unterschiedlichen Proffesionsgraden. Unerfahrenere Männchen ziehen gerne Karlchens Phänomenologie des Kusses zu Rate,
um keine Schlappen oder peinlichen Ausrutscher zu kassieren.
Jene soll nun an dieser Stelle zum Besten gegeben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Dieses herzanrührende Ritual nun vollzieht sich also in folgenden sieben Phasen:
Phase 1: Annäherung
Diejenige Partei, die die Initative ergreift - traditionsgemäss oftmals das Männchen -
beuge seinen Kopf in zweideutiger Hinsicht in Richtung weibliches Individuum.
Dies muss sehr bedacht geschehen, da an dieser Stelle ein eindeutiges Zeichen der Nichtbereitschaft zur Kooperation vom Weibchen ausgesendet werden könnte,
welches das Männchen blitzschnell erkennen und worauf es ebenso schnell reagieren muss:
In diesem fall muss das Männchen in der Lage sein sein Vorhaben aprupt abzubrechen
und mit seinem Bewegungsablauf in eine anderweitige, unkritische Handlung auszuweichen,
wie z.b. eine unmittelbare Ausschüttung seines Mageninhalts über den weiblichen Schoss.
Das Erbrechen wird für gewöhnlich mit einer ähnlichen Neigung des Kopfes eingeleitet.
Die Sauerei die sich dabei über das Weibchen ergiest, die mit Nachdruck erhaltene Ohrfeige
und die unmittelbare Flucht des Weibchens in die Waschküche sind nichts
im Vergleich zu einem abgelehnten Knutschversuch.
Dann
Phase 2: "Manifestierung der kausalen Prädestination" oder "Jetzt wirds eindeutig"
Das Männchen spitzt die obere und untere seiner Labium Oris.
Wenn sie jetzt nicht wegrennt es so gut wie gewonnen
Phase 3: Occursus - Der Kontakt
Dann drückt er sein Oralum mit dem Zustand gespitzter Labium Oris auf dieselbigen seines Versuchskaninchens,
als Variation für erfahrenere Männchen gerne auch mit lasziv sanftem öffnungszustand der beiden Hälften seiner Labium Oris.
Phase 4: Ausharren
Am liebsten würde das Männchen ja seine Lingua auf der Stelle hemmungslos in das Oralum des weibchens reinstecken und wild rumfurwerkeln.
Diesem unbändigem Verlangen, das die sexuelle Potenz des Männchens unterstreicht, ist aber in keinem Falle nachzugeben.
Es wird vom Weibchen gemeinhin als - Anführungszeichen - "unerotisch" empfunden!!!!
Lieber nippe es mit seinen Labium Oris die obere oder untere Labium Oris des Weibchens,
naheliegenderweise aber die obere, um Verrenkungen zu vermeiden.
Zur Abwechslung weicht das Männchen ein Stück zurück, um einen erneuten Angriff zu starten
indem das geschlossene Oralum auf jenes der Dame gepresst wird und dabei unauffällig der Öffnungswinkel ihres Oralums geprüft wird.
Phase 5: Jetzt gehts ab
Nach mehrmaliger Iteration von Phase 4 liegt es im Ermessen des Männchens, ob sich das Oralum der Dame weit genugg geöffnet hat,
um als eindeutige Willenserklärung zur Einleitung von Phase 6 verstanden werden zu können.
Phase 6: Einzug in das Heiligtum
Kurz und schmerzlos: Dass das Männchen - wiederrum die Initiative ergreifend - steckt seine Lingua in das Cavum Oris des Weibchens rein.
Phase 7: Kartografierung der oberen Körperhöhlen.
Die sensorischen Eigenschaften der männlichen Lingua werden nun dazu gebraucht, wichtige Fakten,
wie Anzahl und Fäulnisszustand von Zähnen, Speichelkonsistenz bzw. Wasserfüllstand des Weibchens, Plombenanzahl,
Art und Beschaffenheit von Essensresten der letzten Mahlzeit usw zu sammeln.
Daraus können wichtige Informationen wie Essgewohnheiten oder Hygiene und schliesslich Qualität des Erbguts abgeleitet werden.
Alles wird peinlichst genau dokumentiert und später mit früheren Aufzeichnungen anderer Kandidatinen verglichen, systematisch analysiert und ausgewertet.
Ziel dieses Vorauswahlverfahrens besteht nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, ein Kriterium zur Publikation der männlichen Samenzellen zu treffen.
(Gelehrte streiten sich darüber ob ein solches Kriterium ausserhalb der theoretischen Denkbarkeit überhaubt existiert.)
Nein, es dient vielmehr dazu, dem Männchen Gelegenheit zu geben, seine überaus scharfsinnigen und beachtenswerten Fähigkeiten in analytischem Denken
und zielgerichteter Vorgehensweise unter Beweis zu stellen, was Teil des wohl bekannten Heimwerkertriebes ist, der an anderer Stelle dokumentiert ist.
all jene Rituale, die dieses Vorhaben ausschmücken. Eines davon ist der Austausch von Körperflüssigkeiten über die
obere Mundhöhle, das in Fachkreisen so genannte Oralum.
Dieser überaus aufwendigen und zeitraubenden Prozedur begegnen diese putzigen Kameraden
mit unterschiedlichen Proffesionsgraden. Unerfahrenere Männchen ziehen gerne Karlchens Phänomenologie des Kusses zu Rate,
um keine Schlappen oder peinlichen Ausrutscher zu kassieren.
Jene soll nun an dieser Stelle zum Besten gegeben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Dieses herzanrührende Ritual nun vollzieht sich also in folgenden sieben Phasen:
Phase 1: Annäherung
Diejenige Partei, die die Initative ergreift - traditionsgemäss oftmals das Männchen -
beuge seinen Kopf in zweideutiger Hinsicht in Richtung weibliches Individuum.
Dies muss sehr bedacht geschehen, da an dieser Stelle ein eindeutiges Zeichen der Nichtbereitschaft zur Kooperation vom Weibchen ausgesendet werden könnte,
welches das Männchen blitzschnell erkennen und worauf es ebenso schnell reagieren muss:
In diesem fall muss das Männchen in der Lage sein sein Vorhaben aprupt abzubrechen
und mit seinem Bewegungsablauf in eine anderweitige, unkritische Handlung auszuweichen,
wie z.b. eine unmittelbare Ausschüttung seines Mageninhalts über den weiblichen Schoss.
Das Erbrechen wird für gewöhnlich mit einer ähnlichen Neigung des Kopfes eingeleitet.
Die Sauerei die sich dabei über das Weibchen ergiest, die mit Nachdruck erhaltene Ohrfeige
und die unmittelbare Flucht des Weibchens in die Waschküche sind nichts
im Vergleich zu einem abgelehnten Knutschversuch.
Dann
Phase 2: "Manifestierung der kausalen Prädestination" oder "Jetzt wirds eindeutig"
Das Männchen spitzt die obere und untere seiner Labium Oris.
Wenn sie jetzt nicht wegrennt es so gut wie gewonnen
Phase 3: Occursus - Der Kontakt
Dann drückt er sein Oralum mit dem Zustand gespitzter Labium Oris auf dieselbigen seines Versuchskaninchens,
als Variation für erfahrenere Männchen gerne auch mit lasziv sanftem öffnungszustand der beiden Hälften seiner Labium Oris.
Phase 4: Ausharren
Am liebsten würde das Männchen ja seine Lingua auf der Stelle hemmungslos in das Oralum des weibchens reinstecken und wild rumfurwerkeln.
Diesem unbändigem Verlangen, das die sexuelle Potenz des Männchens unterstreicht, ist aber in keinem Falle nachzugeben.
Es wird vom Weibchen gemeinhin als - Anführungszeichen - "unerotisch" empfunden!!!!
Lieber nippe es mit seinen Labium Oris die obere oder untere Labium Oris des Weibchens,
naheliegenderweise aber die obere, um Verrenkungen zu vermeiden.
Zur Abwechslung weicht das Männchen ein Stück zurück, um einen erneuten Angriff zu starten
indem das geschlossene Oralum auf jenes der Dame gepresst wird und dabei unauffällig der Öffnungswinkel ihres Oralums geprüft wird.
Phase 5: Jetzt gehts ab
Nach mehrmaliger Iteration von Phase 4 liegt es im Ermessen des Männchens, ob sich das Oralum der Dame weit genugg geöffnet hat,
um als eindeutige Willenserklärung zur Einleitung von Phase 6 verstanden werden zu können.
Phase 6: Einzug in das Heiligtum
Kurz und schmerzlos: Dass das Männchen - wiederrum die Initiative ergreifend - steckt seine Lingua in das Cavum Oris des Weibchens rein.
Phase 7: Kartografierung der oberen Körperhöhlen.
Die sensorischen Eigenschaften der männlichen Lingua werden nun dazu gebraucht, wichtige Fakten,
wie Anzahl und Fäulnisszustand von Zähnen, Speichelkonsistenz bzw. Wasserfüllstand des Weibchens, Plombenanzahl,
Art und Beschaffenheit von Essensresten der letzten Mahlzeit usw zu sammeln.
Daraus können wichtige Informationen wie Essgewohnheiten oder Hygiene und schliesslich Qualität des Erbguts abgeleitet werden.
Alles wird peinlichst genau dokumentiert und später mit früheren Aufzeichnungen anderer Kandidatinen verglichen, systematisch analysiert und ausgewertet.
Ziel dieses Vorauswahlverfahrens besteht nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, ein Kriterium zur Publikation der männlichen Samenzellen zu treffen.
(Gelehrte streiten sich darüber ob ein solches Kriterium ausserhalb der theoretischen Denkbarkeit überhaubt existiert.)
Nein, es dient vielmehr dazu, dem Männchen Gelegenheit zu geben, seine überaus scharfsinnigen und beachtenswerten Fähigkeiten in analytischem Denken
und zielgerichteter Vorgehensweise unter Beweis zu stellen, was Teil des wohl bekannten Heimwerkertriebes ist, der an anderer Stelle dokumentiert ist.
2007-08-08 Dampfnudelangriff
fünfundzwanzig nackte dampfnudeln stürmen in unaustehlicher manier
das hauptquartier der royal air defense agency in michigan, usa.
an ihrer spitze kämpft die unerschrockene nudel marius klaus
ullenschwengel von und zu habsberg an der lause. die nudel hatte von
ihrem grossvater die ehrenhafte bestimmung zuerteilt bekommen,
diese operation zu einem waghalsigen fehlschlag zu führen.
doch leider wurde dieses vorhaben vereitelt von dem aufmüpfig rechthaberischen
sergant klaudius olsen, der kraft seines amtes die verfügungssgewalt
über die überaus zerberstende anti dampfnudel emp emmisions kanone inne hatte,
die er zu gegebener zeit ohne zu zögern aktivierte.
die kanone nun, wie es durchaus ihrer natur entspricht, schleudert
bei aktivierung einen tödlichen nebel aus makro dampfnudeln gegen den gegner
aus, der bereits bei blossem sichtkontakt arge nässelausschlage hervorruft.
da die dampfnudeln aber die sehr dankbare eigenschaft besitzen,
bei nässelauschlägen eine überdurchschnittliche hohe menge an adrenalin auszuschütten,
wurde der makro dampfnudel nebel durch eine menge an kolerisch ausfallenden bemerkungen
seitens der dampfnudel flotte zurückgeschmettert. will heissen, die makro dampfnudeln in
der tödlichen makro dampfnudel wolke
reagierten äusserst verschüchtert, machten kehrt und stürtzten in
halsbrecherischer manier in die royal air defense agency, die sich daraufhin
nicht besser zu helfen wusste, als sich
in ein quirlendes häufchen dampfender asche zu verflüchtigen.
sieg auf ganzer linie!
das hauptquartier der royal air defense agency in michigan, usa.
an ihrer spitze kämpft die unerschrockene nudel marius klaus
ullenschwengel von und zu habsberg an der lause. die nudel hatte von
ihrem grossvater die ehrenhafte bestimmung zuerteilt bekommen,
diese operation zu einem waghalsigen fehlschlag zu führen.
doch leider wurde dieses vorhaben vereitelt von dem aufmüpfig rechthaberischen
sergant klaudius olsen, der kraft seines amtes die verfügungssgewalt
über die überaus zerberstende anti dampfnudel emp emmisions kanone inne hatte,
die er zu gegebener zeit ohne zu zögern aktivierte.
die kanone nun, wie es durchaus ihrer natur entspricht, schleudert
bei aktivierung einen tödlichen nebel aus makro dampfnudeln gegen den gegner
aus, der bereits bei blossem sichtkontakt arge nässelausschlage hervorruft.
da die dampfnudeln aber die sehr dankbare eigenschaft besitzen,
bei nässelauschlägen eine überdurchschnittliche hohe menge an adrenalin auszuschütten,
wurde der makro dampfnudel nebel durch eine menge an kolerisch ausfallenden bemerkungen
seitens der dampfnudel flotte zurückgeschmettert. will heissen, die makro dampfnudeln in
der tödlichen makro dampfnudel wolke
reagierten äusserst verschüchtert, machten kehrt und stürtzten in
halsbrecherischer manier in die royal air defense agency, die sich daraufhin
nicht besser zu helfen wusste, als sich
in ein quirlendes häufchen dampfender asche zu verflüchtigen.
sieg auf ganzer linie!
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Der Neuseeland-Blog befindet sich jetzt auf
www.karlchensneuseelandtrip.blogspot.com
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